2021


Züchten heißt in Generationen denken und Visionen haben.  Aber zwischen diesem wirklich nun alten Leitsatz und der Praxis klafft oftmals doch eine große Lücke. Helmut Schmidt hat einmal gesagt wer Visionen hat, der solle doch besser zum Arzt gehen. Ich denke die Wahrheit liegt genau in der Mitte.

 

Was zeichnet nun einen guten Hengst nun aus, bei dem es sich lohnt Ihn als Vatertier zu nutzen? Diese Frage stellen sich tausende von Züchtern Jahr ein Jahr aus. Einerseits sind es die Leistungen seiner bisher gebrachten Nachkommen in den mittleren und schweren Prüfungen, die Ihm "Ruhm und Ehre" einbringen.  Diese Erkenntnis ist erst im Laufe eines Hengstlebens möglich. Bei von uns teilweise genutzten Junghengsten haben wir uns deshalb stets auf die Eigenleistung verlassen. Die Hengstleistungsprüfung, Landes- oder Bundeschampionate sowie nationale und/oder internationale Prüfungen auf altersgerechtem hohem Niveau, liefern letztendlich in unserer digitalen Welt ein transparentes Bild eines Beschälers.  Auf der anderen Seite ist es aber auch "nur" ein Baustein in einem Beurteilungspuzzels denn Kampfgeist, eine gute mentale körperliche Gesundheit und geistige Frische sind genau so wichtig wie die Konstruktion bzw. optimale Winkelung der Hinterhand, einer guten athletischen Rücklagenbildung, ein kluges großes Auge oder andere auf In- und Exterieurmerkmalen basierenden Kriterien. Und manchmal (soll es auch geben:-)) verliebt man sich auch einfach in einen Hengst und überlässt die Wahl seiner Intuition und einem Bauchgefühl.

 

Ein von uns gezüchtetes Fohlen ist die Quint Essenz dieser unterschiedlichsten in der Regel konsequent durchdachten Überlegungen und Abwägungen. Eine Kombination von Stärken und Vorzügen sowie einem Gespür für das, was im Idealfall erreicht werden kann. Dies alles, gepaart mit einem gesunden Realismus ist die Basis um einerseits ein Wunsch- andererseits aber auch ein Weltpferd züchten zu können. Aber der Unterschied ist manchmal gar nicht so gravierend wie Sie denken. Leistung wird dabei niemals allein das Produkt von Zufall oder Glück sein. Wobei auch ein wichtiger Aspekt in der Ausbildung steckt. Unsere Fohlen stehen in einer Reihe mit Ihren Müttern, Großmüttern und Urgroßmüttern. Generationsübergreifende Qualität und Verbesserung kann -unserer Meinung nach- nur mit einem gut handelbarem und bewiesenem Leistungsblut gewährleistet werden.

 

                                                                             Ohne Blut keine Härte, ohne Härte keine Leistung, ohne Leistung kein Zuchterfolg

 Innerhalb dieser Kriterien haben wir auch 2020 wieder versucht für 2021 die passende Verpaarung vorzunehmen.  Die Entscheidung fiel dabei auf folgende Hengst:

 

 

Clarimo, Colorit Z und Keaton



Mehr Informationen über das Holsteiner Pferd auch gerne über den Holsteiner Verband Elmshorn unter der Internet Website www.holsteiner-verband.de.

 

Von uns persönlich als sehr interessant angesehene rund um das Pferd sowie die Pferdezucht engagierte Ausbilder, Züchter, Hengsthalter, etc.  finden Sie unten aufgeführt:

 

www.hanshorn.nl

www.meisterteam-berchem.de

www.vogelsangshof.de

www.scherenberg.com

www.hannaremans.be

www. stationahlmann.de